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Showdown: Spiel mir das Lied vom Schafstall

Das passierte im ersten Teil

So, jetzt aber wirklich. Sämtliche Spannungsbögen sind auf alle erreichbaren Spitzen getrieben, alle Protagonisten haben sich positioniert, alles, was der Leser wissen muss, um auf dem Abgesang des Romans in gemächlichere Gefilde surfen zu können, wurde gesagt – und jetzt gilt’s.

Unter uns gesagt, mir tun die Unterarme weh, ich bin müde und hoffe, heute nacht ganz ohne Träume über die literarische Tante Thea und ihrer Mischpoke auszukommen. Meine eigene Familie reicht mir. Obwohl – diesmal muss ich mich heftig bedanken, denn sie haben meine Autorinnenteilzeitschaft mit viel Elan begleitet und immer zur richtigen Zeit mit glänzenden Augen gefragt: „Liest du uns was vor?“ Nämlich dann, wenn ich schon fürchtete, es geht jetzt absolut nicht mehr weiter. So viel zum Thema interne Motivation.

Kurze Zusammenfassung des vorangegangenen Kapitels: Der Übeltäter wurde entlarvt, Robert entsinnt sich endlich seiner familiär-heroischen Verpflichtungen, Franziska lacht sich ins Fäustchen, weil sie die Kinder auf ihre Seite gebracht hat. Babett und Celestine, die mit Louisa an Theas Bett bangten, haben sich arrangiert und noch alles gesagt, was zu sagen war. Thea ist nach wie vor im Krankenhaus. Und da kommt der Tag des Konzerts, das trotz aller Widrigkeiten stattfindet, so das Schicksal es will. Bis es aber zu der ganz am Anfang geschilderten Horrorszene kommt – s. Kapitel Nr. 1 „(Wahr-)Scheinlichkeiten“, müssen wir noch ein paar liebgewonnene, im wahrsten Sinne des Wortes alte Bekannte aus der Versenkung holen. Denn in diesem vor lauter Mobbing und Vergeltung aus den Nähten platzenden Roman sind noch einige Rechnungen offen.

Wem das in der Kürze zu wüst ist: Nein, keine blauen Bohnen, keine Explosionen. Aber ein ziemlich trotteliger Brauch muss noch hinein, damit wirklich alle zu ihrem Recht kommen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. September 2012 von in Lit.Limbus, Live-Heimat, Showdown, Speed.Limbus_alt.
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