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Ich geb’s auf: Schreiben ohne Exposé …

… ist doof. Punkt.

Mag sein, dass ich schon zu lang mit festen Vorgaben schreibe, jedenfalls klappt das wilde Drauflosschreiben bei mir nicht (mehr). Ich hab mich jahrelang so konditioniert, dass ich erst alles plane, dann mit Muße losschreibe und zur Entspannung kleine Änderungen einbaue. Z.B. die Pro- und Antagonisten so lang umbenenne, bis alles passt. Bin ich jetzt anankastisch, unkreativ oder eine Auftragsschreiberin, wie sie im Buche steht?

Aber egal, genug prokrastiniert! Ich werde nun mittels Exposé Ordnung in meinen Plot bringen. Und dann kann ich auch endlich diesen verd*** zweiten Schweden-Krimi weiterschreiben. HUAAAH!

Exposé des 1. Schweden-Krimis Schweig still, erschienen 9.9.2016 bei Midnight Ullstein

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9 Kommentare zu “Ich geb’s auf: Schreiben ohne Exposé …

  1. Michael Behr
    27. November 2016

    Interessant, du machst genau die Erfahrungen, die ich auch gemacht habe. Halt nur in genau gegensätzlicher Richtung *g.

    Viel Spaß beim Exposé schreiben!

    Gefällt 1 Person

  2. tskupin
    27. November 2016

    Ach was! Du hast eine Taktik gefunden, die für dich prima funktioniert. Das ist doch fabelhaft. Z.B. Terry Pratchett soll wohl ähnlich gearbeitet haben, und dem würde wohl niemand vorwerfen, dass er unkreativ ist. Vielleicht wirst du irgendwann ein Projekt haben, bei dem diese Taktik nicht funktioniert. Bis dahin, hau rein und freu dich, dass du was gefunden hast, was klappt.

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  3. simonsegur
    27. November 2016

    Bin da ganz bei Dir. Ohne Exposé und zumindest grobe Kapiteleinteilung verzettel ich mich auch immer. So kann ich entspannter schreiben und den Figuren die Leine lang lassen, ohne dass sie mir über alle Berge abhauen 🙂

    Gefällt 1 Person

  4. freiedenkerin
    28. November 2016

    Ich bin so was wie ein Discovery-Writer. Ich entwickele im Kopf einen groben Plott, und die dazu gehörigen Protagonisten/innen. Und die schicke ich dann auf die Reise und sage „Macht mal!“, und lasse mich davon überraschen, wohin mich ihre Aktionen führen. 😉 Aber sehr oft wünsche ich mir, dass ich auch ein richtiges Exposé entwickeln könnte.

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