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Nikolaus-Aktion: Gimmick-Fieber und die Folgen

Bücher, Bücher allerorten! Und sofort kommt die Frage auf, ob man, wenn man schon Bücher verschenkt, diese nur signiert herausgeben sollte …? Nö. (Was hat sie denn schon wieder? Zickt sie jetzt doch oder was?!)

Weil: Der Inhalt ist der gleiche. Er verändert sich nicht, wenn der Verfasser oder jemand anders, der die Signatur täuschend echt nachmachen kann, hineinschreibt. Dazu kommt, dass Bücher keine Devotionalien sind.

Darüber hinaus geht mir die Vertickerei von autorensignierten Büchern tierisch auf die Nerven. (Ein Besuch bei ebay genügt …) Das muss man sich mal geben: Da schreibt jemand Monate oder Jahre an einem Buch, und dann kommt jemand und staubt mehr Euronen mit einem Exemplar ab, als der Verkaufswert beträgt bzw. als der Autor pro Stück regulär daran verdient.

Okay, die Liga, in der es in solchen Fällen um dreistellige und höhere Beträge geht, ist noch weit, weit weg. Trotzdem: Muss es immer das Besonderste vom Besonderen sein, damit die ganz private Sammelwut gestillt wird? Hat das noch was mit Literatur zu tun? Muss man als Selfpublisher oder Hybridautor gar das eigene Buch mit nem Autogramm aufwerten?

Nö. Muss man auch nicht. Und deshalb hab ich die Bücher der NikoSis-Aktion nicht signiert. Isso.


Bildnachweis https://commons.m.wikimedia.org/wiki/User:Geolina163

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2016 von in Textflash Quintessenz.
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