Textflash – Mikaela Sandbergs unmögliche Autorenseite

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Was wäre, wenn es den Lit.Limbus wieder gäbe …?

Statt zu arbeiten, fröne ich mal wieder meiner nostalgischen Ader. Könnte auch dran liegen, dass mir heute der Ordner mit den Lit.Limbus-Heften auf den Fuß gefallen ist. Jedenfalls kam ich erst ins Fluchen und dann ins Blättern und dann ins Träumen und dann … hab ich beschlossen, diesen Post zu schreiben, der mit dem ursprünglichen Verlagstext zum Lit.Limbus beginnt.

Am Anfang stand die Idee: mal was Unkommerzielles mit fast unbekannten Autoren schreiben, ohne dass Margen, Abverkaufspreise und Auflage eine Rolle spielen. Ganz nach dem Geschmack eines Kleinverlags. Den Ausschlag gaben zwei Gespräche mit Großhandelsprofis während der Leipziger Buchmesse 2010, bei denen unterm Strich herauskam, dass die Kriterien für die Buchauswahl im Buchhandel lauten: 1. Welcher Verlag steckt dahinter, 2. Höhe des Verkaufspreises, 3. Höhe der Auflage, 4. Covergestaltung, 5. Name des Autors. Ein Satz, der mir ebenfalls nicht mehr aus dem Kopf ging, war: „Das Cover spricht nicht an.“ Es handelte sich dabei um das Cover der „Saga der Drachenschwerter“, das der Künstler Boris Budisa entworfen hat und das sich seit 2010 kontinuierlich verkaufte (Anm.: bis zum Auslaufen des Vertrags 2015). Nun ja – über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber wenn man selbst damit nichts mehr reißen kann …

Frei von all diesen Zwängen ließ es sich in einem Kleinverlag jedoch prächtig schreiben! Nachdem ich mehrere Geschäftsmodelle ausprobiert hatte – vom Heft-Abonnement bis zum E-Book-Newsletter – kam ich wieder zum traditionellen Titelangebot zurück. Jeder Lit.Limbus-Roman wurde als E-Book und Print veröffentlicht, natürlich alle mit ISBN, wobei je nach Länge mehrere Romane für die Printausgabe zusammengefasst wurden. Denn auch in diesem Bereich spielte das liebe Geld eine nicht ganz unwichtige Rolle.

So konnte man es damals auf dem Verlagsblog nachlesen.

Mit einer ganzen Reihe von Autoren entstanden unter anderem die Romanserie Schattenzeit und der erste Zyklus, der schlicht wie die Romanserie Lit.Limbus hieß. Die Heftromane umfassten bis zu 50 Seiten, waren zweispaltig gelayoutet und beinhalteten auch die allerliebsten und nicht ganz ernst gemeinten Anzeigen (die noch mal ein Thema für sich waren 😉

Hm. I feel a project coming up. Ich halte euch auf dem Laufenden!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 30. März 2017 von in Textflash Quintessenz.
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