Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bei Rückfragen zu den AGB wenden Sie sich bitte an lektorat@textflash.de

1. Gegenstand

Gegenstand der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Buchcoaching Erlangen, Michaela Stadelmann, im Weiteren Auftragnehmerin genannt, sind Dienstleistungen in den Bereichen Lektorat, Korrektorat und Text- bzw. Buchgestaltung. Mit der Auftragserteilung akzeptieren beide Vertragspartner als Vertragsgrundlage die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Auftragnehmerin. Änderungen und Ergänzungen der Vertragsbedingungen gelten nur, wenn sie von der Auftragnehmerin schriftlich bestätigt werden. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird.

2. Zustandekommen und Beendigung des Vertrags

2.1 Der Auftraggeber teilt der Auftragnehmerin seine Wünsche bezüglich der Dienstleistung (Lektorat, Buchgestaltung) mit. Daraufhin erfolgt die Unterbreitung eines individuellen Angebots seitens der Auftragnehmerin im Hinblick auf Dienstleistung und Umfang mittels Normseite à 1800 Zeichen (Lektorat) bzw. zu erwartendem zeitlichen Arbeitsaufwand (Buchgestaltung). Der Auftrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber diesem oder einem anderen Angebot zustimmt. Das Vorgespräch ist für den potentiellen Auftraggeber kostenlos.

2.2 Art der Dienstleistung, Arbeitsumfang und weiteres Vorgehen werden schriftlich festgehalten und gelten, sofern nicht anders vereinbart, als verbindliche Grundlage für diesen Auftrag. Der Vertrag kommt zustande, wenn der verbindliche Auftrag bei der Auftragnehmerin schriftlich oder in elektronischer Form eingegangen ist und der Auftrag von ihr angenommen und schriftlich oder elektronisch bestätigt wurde. Bis zum Zeitpunkt der Bestätigung durch die Auftragnehmerin besteht ein Widerrufsrecht seitens des Auftraggebers. Sobald der Auftrag bestätigt wurde, erlischt das Widerrufsrecht.

2.3 Wurde der konkrete Leistungsumfang im individuellen Auftrag verbindlich festgelegt oder ein Pauschalpreis vereinbart, ist der Auftraggeber verpflichtet, diese Leistungen zu bezahlen, unabhängig davon, ob er sie in vollem Umfang in Anspruch genommen hat. Hat der Auftraggeber diese Leistungen nachweislich nicht oder nur in sehr geringem Umfang in Anspruch genommen, kann ein Preisnachlass gewährt werden. Die Nachweispflicht liegt beim Auftraggeber.

2.4 Der Auftrag kann in Hinblick auf die weitere Vorgehensweise jederzeit nach Absprache zwischen den Vertragsparteien modifiziert werden. Die Vereinbarungen des neuen Auftrags sind gültig, sobald der neue Auftrag in schriftlicher oder elektronischer Form bei der Auftragnehmerin eingegangen ist und von ihr bestätigt wurde.

2.5 Die Auftragnehmerin ist jederzeit berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn die zu erbringende Leistung nach Vertragsabschluss für sie unzumutbar geworden ist oder die Leistungserbringung sich als unmöglich erweist. Der Beweis für die Unzumutbarkeit bzw. Unmöglichkeit ist von der Auftragnehmerin zu erbringen.

3. Leistungserbringung der Auftragnehmerin

3.1 Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die von ihr angenommenen Aufträge nach bestem Wissen und Gewissen, unter Einsatz aller ihr zur Verfügung stehenden Mittel und Kenntnisse, unter Einbeziehung der Wünsche und Erwartungen des Auftraggebers und unter strenger Einhaltung der für den Auftrag geltenden vertraglichen, rechtlichen und sonstigen Bedingungen durchzuführen.

3.2 Die Auftragnehmerin bemüht sich um kurze Bearbeitungsfristen, die sie vorab mit dem Auftraggeber abspricht. Diese Fristen stellen voraussichtliche Termine dar. Erkennt die Auftragnehmerin, dass es zu Verzögerungen kommt, wird sie den Auftraggeber informieren und einen Alternativtermin vorschlagen. Wird eine verbindlich festgelegte Frist um mehr als drei Werktage überschritten, ohne dass die Auftragnehmerin nachweislich versucht hat, den Auftraggeber von der Verzögerung zu informieren, kann der Auftraggeber durch eine formlose Erklärung vom Vertrag zurücktreten. Die Auftragnehmerin verliert damit den Anspruch auf ihr Honorar für die Leistungen, die nach der Kündigung nicht mehr erbracht werden konnten. Hiervon ausgenommen sind Leistungsverzögerungen aufgrund von höherer Gewalt, Krankheit, Netzwerk- und Serverfehlern sowie etwaigen anderen Leitungs- und Übertragungsstörungen sowie Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers verursacht werden (vgl. 4.2).
Dem Auftraggeber steht bei Nichteinhaltung von Fristen oder Terminen kein Anspruch auf Schadensersatz zu.

3.3 Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Leistungen zu erbringen, die im Rahmen des individuellen Auftrags vereinbart wurden. Sollte sich herausstellen, dass weitere Leistungen notwendig oder ratsam sind, wird die Auftragnehmerin den Auftraggeber darüber informieren und, falls gewünscht, einen neuen Auftrag vereinbaren. Erbringt die Auftraggeberin ohne vorherige Absprache in Maß Leistungen, die über die vereinbarten Aufgaben hinausgehen (vg. 2.2), ist der Auftraggeber nicht verpflichtet, diese zu bezahlen.

3.4 Für die Fehlerfreiheit der von ihr bearbeiteten Texte übernimmt die Auftragnehmerin in keinem Fall Garantie. Dem Kunden obliegt die endgültige Überprüfung von bearbeitetem Textmaterial vor der Nutzung. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden, die entstehen, wenn der Auftraggeber eine finale Überprüfung nicht oder nur nachlässig durchführt.

4. Mitwirkungspflicht des Auftraggebers

4.1 Der Auftraggeber trägt dafür Sorge, dass er der Auftragnehmerin die für die Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten rechtzeitig und im erforderlichen Umfang zur Verfügung stellt. Ebenso erklärt er sich bereit, gemäß individueller Vereinbarung für Rücksprachen zur Verfügung zu stehen. Kosten, die dem Auftraggeber durch seine Mitwirkung entstehen, sind von ihm selbst zu tragen.

4.2 Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Ausführungsmängel oder Verzögerungen, die vom Auftraggeber durch falsche, unvollständige oder nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellte Unterlagen und Informationen, mangelnde Erreichbarkeit auf dem vereinbarten Weg sowie unklare oder unvollständige Auftragserteilung verursacht werden. Liegt der Arbeitsaufwand der Auftragnehmerin durch das Versäumnis des Auftraggebers über den bei Vertragsabschluss vorgenommenen Schätzungen, ist die Auftragnehmerin zu einer angemessenen Erhöhung des Honorars berechtigt.

4.3 Ist der Auftraggeber mit der Art der Leistungserfüllung durch die Auftragnehmerin unzufrieden, ist er verpflichtet, sie umgehend auf diesen Missstand hinzuweisen. Der Anspruch auf Reklamation entfällt, wenn dem Auftraggeber die Vorgehensweise der Auftragnehmerin aus bereits erbrachten Teilleistungen bekannt war und er die Möglichkeit hatte, zu einem früheren Zeitpunkt auf Mängel hinzuweisen, dies jedoch unterlassen hat.

4.4 Vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Daten und Dateien müssen technisch einwandfrei sein. Ist dies nicht der Fall, hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin alle aus der Nutzung dieser Materialien entstandenen Schäden zu ersetzen und die Auftragnehmerin von allen Ansprüchen Dritter freizustellen.

5. Lieferung

5.1 Die Lieferung bearbeiteter Texte durch die Auftragnehmerin erfolgt per E-Mail, Postversand oder persönliche Aushändigung. Die Auftragnehmerin haftet lediglich für die ordnungsgemäße Absendung der Daten. Verlust oder Verfälschung der Daten auf dem Post- bzw. Übertragungsweg sind allein Risiko des Auftraggebers, sofern sie nicht auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz der Auftragnehmerin zurückzuführen sind. Der Auftragnehmer ist für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten auf elektronischem Weg nicht ausgeschlossen werden kann.

5.2 Erfolgt die Lieferung durch persönliche Aushändigung, ist die Auftragnehmerin berechtigt, dem Auftraggeber nach Absprache die Kosten der Überbringung in Rechnung zu stellen. Dies gilt auch für die Aufbereitung zur Übergabe der Daten per Briefpost und den Versand.

6. Nutzung der Texte

6.1 Die Auftragnehmerin garantiert, dass der Auftraggeber die von ihr bearbeiteten Texte und Konzepte zeitlich und räumlich uneingeschränkt und ohne Stückzahlbegrenzung nutzen kann. Der Auftraggeber ist auch zur Bearbeitung der Texte und Konzepte sowie zur Übertragung der Rechte auf Dritte berechtigt.

6.2 Der Auftraggeber führt sein Textprojekt in eigenem Namen und in alleiniger Verantwortung durch und stellt die Auftragnehmerin von sämtlichen Rechten Dritter, d.h. privat, gewerblich und staatlich, frei. Somit trägt der Auftraggeber straf-, privatrechtliche oder sonstige Konsequenzen, die dem Auftraggeber durch die Verwendung der Texte entstehen könnten. Darunter fallen insbesondere Persönlichkeits- und Urheberrechte Dritter sowie Texte, die verbotene oder strafrechtlich relevanten Inhalts sind.

6.3 Die Auftragnehmerin übernimmt keine Verantwortung für das aus dem Textprojekt resultierende Ergebnis. Eine Erfolgsgarantie ist ausgeschlossen.

7. Datenschutz

7.1 Die Auftragnehmerin sichert absolute Vertraulichkeit zu bezüglich der Person des Auftraggebers als auch der Informationen, die durch den Auftrag bekannt werden. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung hat über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbegrenzte Zeit Bestand. Darüber hinaus trifft die Auftragnehmerin die notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen, um einen größtmöglichen Datenschutz zu gewährleisten. Bei der elektronischen Übermittlung von Texten und Daten kann trotzdem ein absoluter Schutz vertraulicher Daten nicht gewährleistet werden, da nie ganz auszuschließen ist, dass Dritte unbefugt auf elektronischem Weg Zugriff auf die übermittelten Informationen nehmen. Die Auftragnehmerin haftet für solche Eingriffe Dritter nicht.

7.2 Für die Leistungserbringung erforderliche Daten, Unterlagen und Textmaterialien werden für 2 Jahre von der Auftraggeberin gespeichert. Dies betrifft auch Material, das der Auftragnehmerin vor Abschluss eines Vertrags im Rahmen von Verhandlungen ausgehändigt wurde, auch wenn es zu keinem Vertragsabschluss kommt. Auf Wunsch des Auftraggebers kann eine frühere oder spätere Vernichtung von Textmaterial und Daten erfolgen. Nach Vernichtung der Daten erlischt der Anspruch auf Reklamation, da in diesem Fall eine Mangelleistung durch die Auftragnehmerin nicht mehr nachgewiesen werden kann.

8. Vergütung

8.1 Alle Honorare werden in Euro (€) berechnet. Die Mehrwertsteuer beträgt 19 %.

8.2 Soweit nicht anders vereinbart, werden die Leistungen von der Auftragnehmerin auf der Grundlage des im individuellen Auftrag angegebenen Zeichenumfangs (Lektorat) bzw. Stundensatzes (Buchgestaltung) berechnet. Im Auftrag enthaltene Mengenangaben beruhen auf den Angaben, die der Auftraggeber bei Auftragserteilung gemacht hat. Weicht der tatsächlich zu erbringende Leistungsumfang von diesen Angaben ab, gilt der tatsächliche Leistungsumfang als vereinbart. Die Auftragnehmerin ist dann berechtigt, das Honorar für ihre Leistungen entsprechend anzupassen. Wenn im Arbeitsablauf absehbar wird, dass der tatsächliche Leistungsumfang von den im Auftrag enthaltenen Mengenangaben um mehr als 25 % abweichen wird, ist die Auftragnehmerin verpflichtet, den Auftraggeber davon in Kenntnis zu setzen, um einen neuen individuellen Auftrag zu vereinbaren. Diese Regelung gilt nicht, wenn vorab ein verbindlicher Pauschalpreis festgelegt wurde.

8.3 Der Auftraggeber erhält nach Erteilung des Auftrags eine schriftliche Rechnung, die innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug per Überweisung zu begleichen ist. Kosten für Überweisungen aus dem Ausland trägt der Auftraggeber.

8.4 In Verzug befindliche Kunden können von weiteren Dienstleistungen ausgeschlossen werden, auch wenn ihnen laut Auftrag noch Leistungen zustehen.

8.5 Alle Angebote und Preise sind freibleibend. Eventuell veröffentlichte unverbindliche Preislisten können ohne Vorankündigung von der Auftraggeberin geändert werden. Gewährte Preise und Konditionen berechtigen nicht zu der Annahme, dass diese auch in Zukunft unbestätigt gelten.

9. Reklamation und Haftung

9.1 Die Auftraggeberin verpflichtet sich, alle Aufträge mit größter Sorgfalt auszuführen. Eine Garantie für Fehlerfreiheit ist jedoch ausgeschlossen. Ebenso übernimmt die Auftragnehmerin keine Garantie für den Erfolg des Projekts (vgl. 6.3).

9.2 Eine Reklamation bei Nichtgefallen der Leistung ist ausgeschlossen. Verbleiben objektiv nachweisbare, nicht unerhebliche Mängel, sind diese innerhalb von 14 Tagen nach Erbringen der jeweiligen Leistung zu reklamieren. Beanstandungen hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin schriftlich mitzuteilen und dabei eine genaue Beschreibung der Mängel vorzunehmen. Kann nach der Reklamation bei der Überprüfung der Leistung kein offensichtlicher Mangel festgestellt werden, so trägt der Auftraggeber die Kosten der Prüfung. Bei berechtigten Beanstandungen nimmt die Auftraggeberin innerhalb angemessener Frist eine kostenlose Nachbesserung vor.

9.3 Schlägt die Mängelbeseitigung innerhalb dieser Frist nachweislich fehl, so hat der Auftraggeber das Recht auf Minderung bzw. verliert die Auftragnehmerin entsprechend der Bedeutung des Mangels für die Gesamtdienstleistung ihre Honoraransprüche. Weitergehende Ansprüche einschließlich Schadensersatzansprüchen wegen Nichterfüllung sind ausgeschlossen.

9.4 Eine Reklamation ist nur bei unmittelbar erbrachten Leistungen möglich. Ist dem Auftraggeber die Art der Leistungserbringung durch die Auftragnehmerin bereits aus zuvor erbrachten Teilleistungen bekannt und wurden diese Teilleistungen nicht beanstandet, entfällt der Anspruch auf Reklamation der Gesamtleistung. Ebenso ist eine Reklamation ausgeschlossen, wenn auf Wunsch des Auftraggebers bereits Daten oder Textmaterial vernichtet wurden (vgl. 7.2) oder wenn der Auftraggeber an dem ihm von der Auftragnehmerin zugesandten Textmaterial Veränderung vorgenommen hat.

9.5 Die Auftragnehmerin haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Der Auftraggeber ist hierbei zum Nachweis verpflichtet. Sie haftet nur für Mangelschäden, nicht für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden oder indirekte Schäden. Die Haftung ist in jedem Fall der Höhe nach auf den Wert des betreffenden Auftrages begrenzt. Die Auftragnehmerin haftet grundsätzlich nicht bei Schäden oder Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers (vgl. 4.2) oder aufgrund von höherer Gewalt, Krankheit, Netzwerk- und Serverfehlern sowie etwaigen anderen Leitungs- und Übertragungsstörungen entstehen.

10. Sonstiges
Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen. Erfüllungsort ist der Sitz der Auftragnehmerin. Gerichtsstand ist Erlangen.

Erlangen, April 2016

Hier der Link lt. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz, der seit 9.1.2016 auf Online-Plattformen angezeigt werden muss: http://ec.europa.eu/consumers/odr/

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